Kalter Wind und Schnupfennase

Ärgerlich! Hofpause und frische Luft müssen jedenfalls sein. Julius hat mich gut eingepackt 🙂 . Wir kommen vorwärts mit den Buchstaben, lesen erste kleine Geschichten 😉 . Wobei lesen… Mama denkt ja, dass es im Moment eigentlich nur ein vielfaches gehört und gemerkt ist 😉 . So wie ein Gedicht, man muss gar nicht in die Fibel schauen… 🙂  und erzählt was Mimi und Mo so machen.

 

Zukunftspläne

Papa: „Was malst du denn Mika? Monster?“  Mika: „Nein ein Spiel. Das habe ich im Kopf und werde ich mal erfinden.“

Erfinder möchte ich ja schon lange werden und warum auch nicht 😉 , immer das Beste draus machen 🙂 ! Sowieso alles in meinem Kopf. Die ersten Buchstaben sitzen, auch auf dem Papier. Ein kleiner Kampf mit der  Kraft. Die hat noch nicht so viel Ausdauer. Ich übe, immer noch ganz motiviert.

Schritt für Schritt

Unsere Woche in Köln. Es ist unglaublich was hier immer noch passiert. Ein motivierter Mika und ein Therapeut der einfach probiert. Festgeschnallt auf einem kleinen Sattel, in einer Art Rollator,  geht es in klitzekleinen Minischritten nach vorne. Natürlich gibt es (noch 😉 ) keine Stehfunktion, aber immerhin. Und es löst ein Mega-Glücksgefühl aus ganz alleine zu tappeln ! Dazu das erste Mal Kraftsport an Geräten. Vor vier Jahren genau haben wir angefangen und niemals erahnt das wir so lange immer wieder nach Köln fahren können, niemals erahnt das es solche Fortschritte geben wird. Auf der Rückfahrt sind gut bis Berlin gekommen und noch nichts ahnend,  kam kein Anschlusszug der uns nach Hause bringt. Eine kleine Irrfahrt durch Berlin mit S-und Regionalbahn hat uns dann zu einem Bahnhof gebracht wo wir weiter fahren konnten. Dazu jetzt zwei ältere Damen im Gepäck denen es auch so erging. Mika sagte : „Wir sind Superhelden! Wir schaffen das!“ Eine kleine Seele ist ganz doll glücklich und lässt sich durch nichts erschüttern.

Sportlicher Ferienbeginn

Wenn der Kopf ein bisschen schwer wird….

Hausaufgaben in der Klinik

Unsere erste Zufahrt nach Köln für eine Woche Galileo-Training intensiv. Zu einen ambulanten Termin haben wir schon mal die Bahn genommen, aber für eine Woche? Es ist natürlich viel preisgünstiger und man kann sich mal bewegen zwischendurch. Nur das Gepäck war soooo schwer…. Aber es gab wieder nette Mitfahrer die einfach anpacken. Meine ersten Ferien beginnen also sportlich 🙂 .

Der neue Rolli

Ich darf jetzt los düsen mit  meinem neuen Rolli. Sieht total cool aus und ich möchte mich immer mehr allein vorwärts bewegen. So ein bisschen müssen wir uns noch aneinander gewöhnen, eventuell die Einstellung verändern. Bis es richtig passt und ich mich wohl fühle.

Die ersten Ferien sind zum Greifen nah. Ich freue mich schon sehr, weil wir wieder in Köln sein werden. Im Moment sind wir auch in fremden Betten unterwegs 🙂 , zu geplanten Untersuchungen in der Klinik. Das sind nun die ersten Fehltage vom Unterricht. Meine Lehrerin hat mir Aufgaben mitgegeben. Rechnen bis zur sechs und das O üben wir schreiben 🙂 .

Erste Worte

Mimi und Mama. Fünf Wochen bin ich nun ein Schulkind und habe immer noch ganz viel Spaß dabei. Der Alltag hat eingespielt, in der Klasse sind wir schon ein gutes Team. Ich bin glücklich und fühle mich gut  🙂 .

Gipsbeine

Das erste Mal nun werde ich Schienen für die Nacht bekommen. Vom vielen Sitzen sind die Sehnen nicht mitgewachsen, bzw. dehnen sie sich beim Laufen durch die Bewegungen. Wir haben die Bein’chen in Gips gepackt und wieder aufgeschnitten. Der Gips wird ausgegossen und darüber die Schienen gebaut. An den Knien wird es aufgeschnitten und ein Gelenk mit Raster angebaut. Dadurch kann dann nach und nach das Bein in der Nacht gestreckt werden.

In der Schule bin ich noch immer ganz doll glücklich. Freue mich jeden Tag drauf. Zwei Buchstaben haben wir schon gelernt. Schwimmen begeistert mich besonders. Einmal Schwimmen mit der Klasse und einmal mit einem Physiotherapeuten als Therapie alleine. Tauchen mit offenen Augen klappt schon super. In der zweiten Klasse werden wir häkeln habe ich heute erfahren. Und darauf freue ich mich jetzt schon sehr 🙂 !

Die Lösung mit dem Hort… Mika bleibt in der Schule, dort findet danach der Hort statt, sein Betreuer bleibt länger. Eigentlich ganz einfach, wenn nicht die Bürokratie wäre. Man muss eben nur drüber sprechen. Schön das eine Lösung gefunden wurde.

Hurra

Und nun konnten wir alles klären… Es war eine schwierige „Geburt“. Mika hat endlich einen Hortplatz! Das Amt unserer Gemeinde, das Sozialamt unseres Landkreises und das Jugendamt der Stadt Cottbus mussten zueinander finden. Drei Orte, drei Ämter.