Es läuft ;-)

Unterricht im Stehen. Jeden Tag wenn es klappt. In den Ferien bin ich ein bisschen „eingerostet“…. Es ist schon anstrengend 45 Minuten so zu stehen, aber es ist schön, eine ganz andere Perspektive und auch wichtig. Nach wie vor freue ich mich auf jeden Schultag. Die Beschäftigung und meine Freunde. Da ist dann immer jemand da, bei mir. Freie Tage sind langweilig, nerven…. Meistens. Nicht immer können wir unterwegs sein und zuhause gibt es immer was zu tun.

Klasse 3 beginnt

Endlich vorbei 😉 ! Die Ferien…. Die Schulzeit beginnt und ich konnte es kaum erwarten. Ich brauche die Aufgaben, möchte lernen und vermisse meine Freunde. Der Chor unserer Schule, wo ich auch sehr gerne mit dabei bin, hat für die neuen Kinder unserer Schule die Feierstunde begleitet. Ich war nun das erste Mal dabei. Die Zeit vergeht doch tatsächlich 😉 . Eine erste Klassenfahrt ist auch geplant. Es wird viele spannende Momente geben und ich freue mich so sehr darauf. Ein bisschen steif bin ich geworden. Auch das wird Zeit, dass das regelmäßige Training, auch mit der Physiotherapie wieder beginnt.

Ferienzeit

-Beerenernte-

Ich habe ein bisschen lange Weile. Es ist irgendwie blöd wenn man seine Freunde so lange nicht sehen kann. Alle weg und der Hort hatte jetzt auch zwei Wochen Schließzeit. Mein großes Highlight war der Berliner Zoo. Die Reptilien im Aquarium haben mich ganz besonders fasziniert. Die Robben und auch die lustigen Affen. Drei Wochen sind es jetzt noch und dann singt unser Schulchor schon wieder zur Einschulung der neuen Kinder. Ich bin dann das erste Mal dabei. Unsere Ferienaufgabe ist es ein Buch zu lesen und dann in der Schule vorzustellen. Wir basteln wieder eine Ferienschatzkiste worin all unsere Erinnerungen gesammelt werden. Darauf wird es dann die ersten richtigen Zensuren geben.

-Zoo Berlin-

Manchmal

Manchmal gibt es einfach nichts neues, manchmal streikt die Technik und manchmal fallen einfach nur die Augen zu…. Hier nun endlich wieder ein kleiner Gruß…. Mein Lieblingstierpark hat einmal im Jahr Nachts geöffnet. Alles ist hübsch beleuchtet und richtig was los. Das Wetter war lau und wir waren lange unterwegs. Viele Tiere haben schon geschlafen und sich gar nicht stören lassen. Und jetzt die letzten Schultage in Brandenburg. Drei davon bin ich auch noch unterwegs. Bin schon ein bisschen traurig und weiß nicht wie ich die lange Zeit überstehen soll 😉 . Es macht riesig Spaß und wir haben uns total gerne. Mit meinen zwei besten Freunden wollen wir später mal zusammen wohnen 🙂 . Haben wir uns so ausgemacht 🙂 .

Alles gut!

Die OP ist überstanden. Und alles ist gut, alles ist viel besser! Am schwierigsten ist immer der Zugang, in die Vene zu kommen klappt meist nicht gleich. Vier Versuche, viele blaue Flecken. Aber alles andere lief unkompliziert und ist sehr schnell verheilt. Natürlich tat es erstmal ziemlich weh. Es ist Platz im Hals und die Nächte ruhig und ohne Atemprobleme. Eine richtige Erlösung.

Vielleicht klappt es dann auch mit dem Essen besser, weniger Brechreiz, alles wird leichter zu schlucken sein. An das erste Nudelsüppchen habe ich mich jedenfalls heran getraut 🙂 .

Petri Heil

Mein erster Fisch an der Angel. Fisch ist ja eigentlich auch meine Lieblingsnahrung. Es war so ein cooler wunderschöner toller Tag. An einem Forellenteich ist die Garantie das ein Fisch anbeißt natürlich recht groß . Denn sooooo viel Geduld habe auch ich nicht 😉 . Ganz doll glücklich sind wir dann bald wieder nach Hause und haben ihn über der Feuerschale am Stock gegart . Der leckerste Fisch den ich jemals gegessen habe 🙂 . Ich liebe es zu kochen, aber Essen ist immer noch recht schwierig.

Vielleicht haben die großen Gaumenmandeln auch einen Anteil daran. Die Zahnschiene ist gerade zur Anpassung und die Nächte sind wieder katastrophal . Die vorstationären Termine haben wir abgearbeitet und brauchten ganz schön Geduld. Sechs Stunden waren wir insgesamt in der Klinik unterwegs. Blutabnahme, auf der Kinderstation, HNO, Anästhesie ….Ich bin jedenfalls vorbereitet und weiß was auf mich zu kommt.

Beim Zahnarzt

Zum Zahnarzt zu gehen ist nun mittlerweile auch Routine 🙂 . Ein ganz großer Teil meiner nächtlichen Atemprobleme hat sich durch die Zahnschiene verbessert. Sie hält den Mund geschlossen und zieht den Unterkiefer nach vorne. Der ist ein wenig zu kurz und zu klein. Über diese simple Lösung sind wir total glücklich. Bei uns haben jetzt Osterferien begonnen. Zwei mal vier Tage Hort  Vor und nach Ostern. Ich habe mir schon immer mal gewünscht zu angeln. Mal sehen ob es an den freien Tagen mal klappt 😉 .

Beste Freunde…

Meine Freunde zu Besuch. Es sind immer nur ein paar Stunden, aber die machen mich richtig glücklich. Über 20 km sind es schon bis zur Schule und wo sie so rundum wohnen. Unsere Treffen müssen unsere Eltern organisieren und fahren und dann ist nicht langweilig so allein 😉 . In der Schule läuft es, in Mathematik geht es mir x und ÷ los, dass klappt auch 😉 . Im Chor singe ich gerne, möchte dort und in vielen Situationen mutiger werden. Manchmal traue ich mir vieles nicht zu .. Sowie auch mal ganz laut zu singen . Aber meine Freunde unterstützen mich und das tut mir sehr gut .

 

Total verkabelt…

… habe ich zwei Nächte in der Klinik verbracht…Dazu war meine Schiene für die Zähne fertig  die mir in der Nacht hilft, den Unterkiefer nach vorne zu bringen und einen Mundschluss zu halten … Und .. Das Gefühl sollte tatsächlich recht behalten. So ganz genaue Ergebnisse haben wir noch nicht  aber es scheint wirklich kein Rückschritt im Rahmen der Grunderkrankung zu sein . Mit einer Kamera konnten wir sehen wie es in der Nase, in den Ohren und im Hals so aussieht. Das war richtig interessant. Es sitzen im Hals richtig dicke Tonsillen. Sie sind wahrscheinlich das Übel des Ganzen .

Mein Freund hat mich besucht und wir sind darüber sehr erleichtert . Eine OP ist nicht schön, aber wenn’s hilft…

 

 

Ich bin dabei….

… und das ist gut so … In der Schule, auch wenn mein liebstes Schwimmen ausfällt, beim Bowling mit meinen Freunden. Und wenn es mal nicht so geht ist Pause. Ich habe unheimlich tolle Freunde, liebe aufmerksame Kinder um mich herum die mich bei allem unterstützen. Nachts bin ich verkabelt und ein Monitor überwacht . Ein Sensor am Zeh, drei Elektroden auf der Brust.  Ein Schlauch an der Nase. Das ist nicht schön, aber auch nicht schlimm. Man gewöhnt sich daran. Es beruhigt ein bisschen und gibt Alarm, man kann sofort reagieren . Der Zahnarzt lässt sich auch was einfallen. Es wird eine Schiene gebaut, die den Unterkiefer nach vorne zieht und den Mund schließt . Und vielleicht sind es doch nur dicke Mandeln die mir die Luft nehmen….Ein paar Tage noch und dann wissen wir mehr .

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