Besuch in Lübben

Irgendetwas planen ist sowieso fast unmöglich. Und als ob wir es geahnt haben, der Dezember wird wieder ganz verrückt und aufregend :-)!

Mit großer Freude konnten wir wieder unsere tollen Schüler aus der Lübbener Grundschule besuchen. Es ist ihr letztes Jahr zusammen. Ganz interessiert wollten sie nun persönlich von uns erfahren, wie unser Jahr gelaufen ist. Sie haben mir eine hübsch und liebevoll gestaltete Kiste mit netten Überraschungen gepackt. Dafür durfte eine Englisch-Stunde ausfallen, die natürlich viel zu schnell vergangen ist.

‚Geschichten aus dem Leben‘ in den sonst vielleicht manchmal langweiligen Unterrichtsstoff 😉 mit einzubeziehen ist beispielhaft! Dafür lieben diese Schüler ihre Frau Rieck. Schöner kann Schule nicht sein und was ihre Lehrerin ihnen mit auf ihren weiteren Lebensweg mitgibt, werden sie nie vergessen und wir auch nicht…

 

Wir sind zum Abschlußfest im Sommer eingeladen. Darauf freuen wir uns sehr!

Pressetermin :-):Marion Hirche von der Lausitzer Rundschau hatte im letzen Jahr vom Burger Adventsfest berichtet, wo wiederum Burger Schüler eine Spendenaktion gestartet hatten. Nun kam sie uns besuchen und ich konnte meinen Galileo zeigen.

In der Lausitzer Rundschau am 14.12.2013:

 „Vom Weihnachtsmann wünsche ich mir eine Rakete“

Sponsorengelder ermöglichen Therapiefortschritte für kranken Burger Jungen / Unterstützung kommt auch von einem Weltmeister

 Burg Der knapp dreijährige Mika Resag aus Burg leidet an einer äußerst seltenen genetisch bedingten Krankheit, bei der die Muskelfunktionen immer schwächer werden, bis auch die Atmung erlischt. Dank einer Spendenaktion Burger Oberschüler zum Adventsfest im letzten Jahr wurde das Schicksal des kleinen Mannes öffentlich.

In Deutschland leiden rund 5000 Menschen an dieser Krankheit, für die es noch keine Heilung gibt und an deren Folgen die meisten schon vor Beendigung des zweiten Lebensjahres sterben. Für Mika und seine Eltern Yvonne Resag und Ron Klauck war das Jahr 2013 ein ganz besonderes. Durch die Spendenlawine, die im Dezember 2012 anrollte, war es der Familie möglich, im April zu Voruntersuchungen an die Uniklinik nach Köln zu fahren. Dort wurde ein Gerät entwickelt, das bei solchen Krankheitsbildern, wie Mika es hat, den Muskelschwund aufhält, ja sogar die Muskeln kräftigen kann. Die Finanzierung dieses Gerätes „Galileo“ konnte aber nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Dank der Spenden waren die Eltern in der Lage, diesen „Thron mit Rüttelplatte“ für ihren Jungen zu kaufen. Im September waren sie erneut in Köln, bekamen die Einweisung zum Umgang mit dem Gerät. Seitdem steht es in Mikas Kinderstube in Burg und wird intensiv genutzt. „In der Woche soll Mika zehn Einheiten absolvieren. Eine Einheit besteht aus drei Minuten stehend, drei Minuten sitzend und drei Minuten für die Hände. Damit werden Arme, Rumpf und Beine mobilisiert und gestärkt“, erklärt Mutter Yvonne die Therapie und zeigt das Protokoll, in dem alle Einheiten notiert werden. Im Januar werden Resags in Köln berichten, wie das erste Vierteljahr gelaufen ist. Sie werden Gutes zu berichten haben, denn das Gerät hat bei Mika schon kleine Wunder bewirkt. Sein Oberkörper ist jetzt wesentlich stabiler. Er kann den Löffel selbstständig zum Essen nutzen und auch nach seinem Spielzeug greift er wesentlich zielstrebiger. Mit Legobausteinen baut er kleine Häuser, schiebt ein kleines Auto auf dem Tisch, solange zumindest, bis ein Hustenanfall wieder an die Krankheit erinnert. „Vom Weihnachtsmann wünsche ich mir eine Rakete“, erzählt der freundliche Junge munter und Mutter Yvonne freut sich, dass die Sprache des Kleinen deutlicher geworden ist. An Laufen und Krabbeln ist natürlich nicht zu denken, meist ist Mika in ein Stützkorsett eingezwängt.

Mika besucht eine Integrationskita in Cottbus, sein großer Bruder Laurin geht in ein Cottbuser Gymnasium, die Eltern gehen arbeiten und die Tochter der Nachbarin kommt oft mit Mika spielen. Für die junge Familie ist etwas mehr Normalität im Alltag eingezogen. Sie sind den vielen Spendern dankbar und freuen sich über die kleinen Fortschritte: „Auch wenn das Gerät nicht zur Heilung führt, können wir mithelfen, Erkenntnisse über dessen Wirkungsweise zu sammeln“, erklärt die Mutter. Bei der Deutschen Muskelstiftung bekommen die Resags Rat und Hilfe.

Und jetzt haben sie auch einen ganz berühmten Unterstützer bekommen: Diskusweltmeister Robert Harting. „Die Muskeln, die ich habe, fehlen Mika und deshalb will ich ihn unterstützen“, sagt der gebürtige Burger. Erste Kalenderfotos von ihm und dem kleinen Mika wurden bereits gemacht.

Und soll ich euch noch etwas erzählen….

Meinem großen Vorbild folgend, bin ich ja jetzt auch ein Sportler, eben auf einer anderen Art und Weise. Nun sind wir mit ihm zur Gala „Sportler des Jahres“ eingeladen. In Baden Baden. Es ist verrückt und unglaublich! Mir geht es im Moment gut und wir freuen uns sehr auf Robert!

Ich habe mich hübsch gemacht und werde später davon noch berichten.

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